DER FILM

IM JAKOTOP - Ein Heimatfilm von Markus Mörth

Der Dokumentarfilm „IM JAKOTOP“ erkundet den Alltag im größten Grazer Bezirk Jakomini und schafft mit einem liebevollen wie originellen Bilderbeutezug einen modernen Heimatfilm. Der Film ist eine Reise zu den BewohnerInnen, die keinen Zielpunkt hat, sondern immer die Wünsche der Menschen an die Zukunft ihres Bezirkes in den Mittelpunkt stellt.

Mit über 32.000 EinwohnerInnen ist der Bezirk Jakomini, der vier Quadratkilometer umfasst, der bevölkerungsreichste Bezirk von Graz und in sich so etwas wie ein eigenes Dorf. Die soziale Durchmischung ist groß und doch gelingt hier eine Ausgewogenheit im oft schwierigen Miteinander. Angesiedelt in den verschiedenen Quartieren an der Peripherie zum ersten Bezirk zeigt sich Jakomini als „a world of ist own“.

Es entsteht eine Reise zu den Wünschen und Hoffnungen der Menschen. Unterschwellig klingt dabei das Bedauern über die Auflösung traditioneller Verbände an, über soziale Ungerechtigkeit und den Verlust gesellschaftlicher Visionen – aber zugleich ist der Dokumentarfilm der Verteiler von Geschichten und Figuren, bescheidenen Wünschen und Zukunftsvisionen.

Die in einer fast zweijährigen Drehzeit dokumentierten Lebenslinien der Protagonisten  – eine Kabarettistin, eine Kunstrestauratorin, einen Sozialarbeiter, eine Stadtplanerin, eine Tröpferlbadmitarbeitin, eine Volksschuldirektorin, eine Caféhausbesitzer und den „Kronen-und Kleine-Zeitung“-Verkäufer vom Jakominiplatz – sind nicht nur eine Besonderheit von Jakomini, sondern Daseinswirklichkeiten, die sich in jeder Stadt, in jedem Quartier als sich ständig wandelnde Lebensbiotope ereignen können.

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