Kulturjahr Graz 2020 auf Besuch bei den Dreharbeiten

Anlässlich der Drehwoche im Juli 2020 besuchte Valerie Soran, Marketingverantwortliche vom Kulturjahr Graz 2020, das Filmteam rund um Markus Mörth während des Drehtages im Augartenpark mit der Berufsfeuerwehr der Stadt Graz. Dabei entstand ein kurzer Videocast samt Interviews mit dem Filmemacher und Regisseur Markus Mörth und dem Kulturmanager Klaus Strobl vom Verein Café Jakomini, die ein wenig über den Film und dessen Entstehungsgeschichte plauderten.  Was die beiden dabei zu erzählen wussten, kann man hier nachlesen und nachschauen.

„Mein Name ist Markus Mörth, ich bin Filmemacher. Ich freue mich sehr, dass wir heute das Kulturjahr-Projekt vorstellen dürfen und zwar mit dem Namen Jakotop. Es ist ein Dokumentarfilm über das Jakomini-Viertel in Graz und seine Bewohner. Das Projekt „Im Jakotop“ ist eine Art Porträt der Einwohner und ihrer Vorstellung von dem, wie sie leben möchten. Der Bezirk Jakomini ist wahrscheinlich der dynamischste Bezirk in Graz mit einem sehr starken Wachstum und viel Bautätigkeit. Und wir beobachten die Leute und schauen uns an, was Sie sich wünschen für den Bezirk, gehen in Ihre Wünsche und Träume hinein und schauen uns an, was davon schon Wirklichkeit geworden ist.

Am heutigen Drehtag haben wir das Glück gehabt, dass wir die Feuerwehr beobachten durften bei einem Wassereinsatz im Grazer Augarten. Durch die Erweiterung der Augartenbucht sind neue Möglichkeiten für viele BewohnerInnen hier in Graz möglich geworden und natürlich müssen die Einsatzkräfte auch darauf geschult werden. Wir haben sozusagen eine Übung der Feuerwehrmänner aus Graz beobachten dürfen und waren sogar mit dabei. Wir haben sowohl mit einer Drohne gefilmt als auch vom Boot und die Kooperation der Einsatzkräfte hier in Graz ist wirklich toll für uns, weil es dadurch viel möglich macht für uns.“

„Ich bin der Klaus Strobl und bin im Bezirk wohnhaft. Ich denke mir, dass es eine glückliche Fügung war, dass wir für das Kulturjahr Graz 2020 gemeinsam mit dem Markus Mörth diesen Film drehen dürfen. Es ist eigentlich eine Premiere für Graz aber auch für das Kulturjahr Graz 2020 hier einmal in einen Bezirk einzutauchen. Nicht nur dass man immer nur den Schlossberg sieht oder das Schloss Eggenberg sondern dass man wirklich die Lebenswelten der Menschen mit all ihren Rückzugsrefugien, wie sie sich im Bezirk bewegen, dass wir das beobachten dürfen und dass wir hier für die Stadt Graz auch ein zeitgeschichtliches Dokument über den Bezirk schaffen dürfen.

Ich arbeite mit Markus Mörth an dem Filmprojekt bereits seit eineinhalb Jahren. Es dauert ja sehr lange, dass man einmal im Bezirk recherchiert, dass man schaut, wo gibt es die spannenden Stellen, wo sind die Hot Spots im Bezirk und ich denke mir. mit dem Markus Mörth, der auch im Jakomini aufgewachsen ist, haben wir einen der wichtigsten Filmemacher und Regisseure, die wir in Graz im Moment haben. Und ich denke mir, das ist ein Gütesiegel was dann auch für den Film sprechen wird.“

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